Von Redaktion
Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter seit 2001, ruft aus: «Am Ende muss der Datenschützer das Bankgeheimnis gegen die Banken verteidigen!» Für die Linken hört der Schutz der Privatsphäre auf, wo es ums Portemonnaie geht. Und die Bürgerlichen, für die der Datenschutz eigentlich beim Portemonnaie beginnt, geben neuerdings klein bei. Der Zeitgeist ist ein opportunistisches Wesen. Thür jedoch bleibt standhaft. Und er warnt:
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Von René Scheu

Die Reichen. Eine unscheinbare Wendung ist mit voller Wucht zurück. Bürger, Medienleute und Politiker, die nicht klassenkämpferisch veranlagt sind, sondern bloss den Zeichen der Zeit folgen, arbeiten an der Konstruktion eines neuen diskursiven Feindbildes. Man beachte die Verwendung des bestimmten Artikels. Es ist nicht die Rede von Leuten, die mehr oder weniger leisten, besser oder schlechter verdienen, mehr oder weniger besitzen. Es ist die Rede von DEN Reichen. Was sie tun, » Mehr
Von Christian P. Hoffmann
SOPA (Stop Online Piracy Act), PIPA (Program on International Policy Attitudes), ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement). Selten haben Akronyme die Gemüter junger Menschen so sehr erhitzt wie in den vergangenen Wochen. Sie treiben tausende Bürger auf die Strasse, führen zu einem Blackout von Internetinstitutionen wie Google und Wikipedia und spülen Politpiraten in deutsche Landesparlamente.
Ziemlich genau zur gleichen Zeit findet in der Schweiz eine Abstimmung über » Mehr
Von Xenia Tchoumitcheva
Die Bedeutung meines aus dem Griechischen stammenden Vornamens lautet: die Fremde. Und genau das ist es, was ich mein ganzes bisheriges Leben lang war. Was mir anfangs Mühe machte, hat sich inzwischen als Vorteil erwiesen, den ich bewusst einsetzen kann. In Italien und in den USA nimmt man mich als Schweizerin wahr, in Grossbritannien und Russland sieht man mich als Italienerin, und in der Schweiz galt ich lange als Russin. Ich kann auf der ganzen Welt arbeiten, ohne mich dort fremd zu » Mehr
Von Wolfgang Sofsky
Ein Pick-up fährt langsam die Strasse herauf, das Motorrad kommt aus der Gegenrichtung. Wenig später folgt ein grüner Pkw, auch er bremst nicht ab. Eine schlanke Passantin wird einen weissen Schal schwenken, das letzte Zeichen für die Sterbende. Sie ist noch bei vollem Bewusstsein. Man hört Geschrei und die Rufe der Nonne. Sie fordert die Rückkehr des Dalai-Lama, des geistlichen Oberhaupts. Sekunden später bricht sie zusammen. Das Standbild aus dem Videofilm
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Von Andreas Kley
Publikationen aus Bern haben es in sich. Da wäre zum Beispiel das Forschungsmagazin «Horizonte», das vom Schweizerischen Nationalfonds herausgegeben wird und mit einem Skandal aufwartete: Der «Schweizer Nationaldichter» wird des kolonialistischen Denkens überführt (Dezember 2011, Nr. 91, S. 22 f.).
Wenn der Schweizerische Nationalfonds könnte, so würde er wohl gerne die schweizerischen «Nationaldichter» ernennen. Da er aber nur » Mehr
Von Andreas Thiel
Er ist einer der letzten Verteidiger des Bankkundengeheimnisses. Den automatischen Informationsaustausch nennt er inakzeptabel. Die deutschen Avancen erinnern ihn ans Faustrecht. Und die westlichen Demokratien sieht er auf dem Weg zu totalen Staaten. Ein grosses Gespräch mit dem eidgenössischen Datenschützer Hanspeter Thür.
Von René Scheu, Hanspeter Thür
Herr Thür, beginnen wir mit dem Bekenntnis: Steht der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte im Jahre 2012 immer noch hinter dem schweizerischen Bankgeheimnis?
Ich stehe zu 100 Prozent hinter dem Bankgeheimnis als Schutz der Privatsphäre der Bankkunden. Allerdings muss ich sogleich präzisieren: Genau jene, die das Prinzip in Anspruch nehmen, haben es mit ihrem Geschäftsverhalten ad absurdum geführt.
Sie meinen die Banken. Aber wie Sie sagen: Das Bankgeheimnis ist
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Die US-Steuerbehörden machen Jagd auf ihre Bürger in der ganzen Welt. Dabei wissen sie insgeheim: Die Steuerflucht ist das Ergebnis schlechter amerikanischer Steuergesetze. Warum wagt die Schweiz es nicht, die US-Bürger für sich einzunehmen, indem sie die US-Regierung genau daran erinnert?
Von Daniel Mitchell, Brian Garst
Auch wenn viele Schweizer es zurzeit so sehen: Die Schweiz verfügt nicht über das exklusive Privileg, von der US-Regierung unter Druck gesetzt zu werden. Doch macht sie ihr Status als Bastion gesunder Steuerpolitik und finanzieller Privatsphäre zweifellos zu einer besonders attraktiven Zielscheibe eines neuen amerikanischen Fiskalimperialismus. Um sich gegen die Angriffe zur Wehr zu setzen, sollte die Schweiz zuerst einmal verstehen, welche Motive hinter den politischen Angriffen » Mehr
Über eine Welt, in der alles und das Gegenteil von allem wahr ist.
Von René Zeyer
Der Mensch ist ein mitteilungsbedürftiges Wesen. In den guten alten Zeiten konnten diese Bedürfnisse im Treppenhaus beim Schwatz mit den Nachbarn, am Arbeitsplatz neben der Kaffeemaschine und beim Stammtisch vor einem Bier befriedigt werden. Die Halbwertszeit der dabei gewonnenen Erkenntnisse war relativ überschaubar, sie endete meistens mit dem abschliessenden Satz: muss noch einkaufen, arbeiten, schlafen gehen. Wer einer grösseren Öffentlichkeit die eigene Meinung » Mehr
Wer die Willenskraft trainiert, hat Ausdauer, ist belastbar und trifft die besseren Entscheidungen, sagt der amerikanische Sozialpsychologe Roy Baumeister. Ein Gespräch über Kreativität, Selbst-kontrolle und die Frage, warum sich Männer trotz viel Willenspotential einfacher ablenken lassen als Frauen.
Von Roy Baumeister
Herr Baumeister, ich nehme an, dass Sie sich trotz des grossen Temperaturunterschieds zwischen Florida und Zürich rasch ans hiesige Klima gewöhnt haben. Das zwinglianische Ambiente an der Limmat müsste Ihnen als Verfechter von Selbstbeherrschung und Willenskraft sehr behagen?
Da ich heute von Lissabon kam, war der Klimaschock moderat (lacht). Es gibt übrigens den eigentümlichen Befund, dass ein kühleres Klima die Selbstkontrolle steigert. Wahrscheinlich hängt
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Fakten und Fiktionen: Einige Gedanken zum vergessenen Geschlecht der Emanzipationsverlierer
Von Walter Hollstein
Die feministische Doktrin von der Unterdrückung des weiblichen Geschlechts lässt sich schon seit Jahren nur noch ideologisch aufrechterhalten. Die Ideologen und ihre Fürsprecher in den Medien haben in der Tat ganze Arbeit geleistet. Aufmerksame Soziologen und Statistiker hingegen wissen längst: Die Frauen sind die eigentlichen Gewinnerinnen der Modernisierung. Ihr Aufstieg im Laufe der vergangenen dreissig Jahre ist eklatant. Sie machen die besseren Schulabschlüsse, » Mehr
Staatlich begrenzte Managergehälter, Mindestlohn, Erbschaftssteuer: Neue Volksinitiativen fordern mehr staatliche Eingriffe. Was bewegt jene, die den neosozialistischen Aufstand proben? Und was wären die Folgen?
Von Andrea Caroni
Der Schweiz droht eine bedrohliche Flut. Eine Vielzahl sozialistischer Ergüsse hat sich zu Volksinitiativen verdichtet. Von den Strassen her fliessen die Unterschriften zum Bundeshaus und dann durch die Kanäle der parlamentarischen Verfahren. Dort verdichten sich die Ströme zu Abstimmungsvorlagen und brechen in Kürze mit Wucht auf das Stimmvolk herein.
Das sind die Initiativen, die die SP und die Juso auf nationaler Ebene lanciert haben: die » Mehr
Neugier erst schafft die Leidenschaft, sich auf die Mühen des Verstehens einzulassen. Alles andere ist bloss Fortsetzung der Schule mit ihren Qualen und Pflichten. Einige kritische Gedanken. Und dazu ein Manifest für den zeitgenössischen Studenten.
Von Birger P. Priddat
Die Eltern wollen, dass man einen «anständigen Beruf» anstrebt. Viele junge Leute setzen dies gleich mit «Karriere». Doch ist ein Studium bloss eine Eintrittskarte für höhere Einkommensschichten?
Wenn ich mich heute entscheiden sollte, zu studieren, würde ich das gleiche tun wie 1974: das studieren, was mich immer schon interessiert hat. Ich entschied mich damals zwar für Volkswirtschaftslehre, weil ich Karl Marx verstehen wollte. Aber: aus
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Von Birger P. Priddat
Investiert in eure Neugier! Studiert also das, was ihr wollt! Investiert ferner in das, was euch treibt, belebt, was ihr wissen wollt! Der Profit, der return on investment, ist eure geistige Anregung und Befriedigung – nur in Verbindung mit ihr kann das gesammelte Wissen für den künftigen Beruf auch fruchtbar gemacht werden. Geht Umwege, wenn sie euch voranbringen! Findet heraus, was euch voranbringt! Habt euch selbst im Auge, nicht die Prüfungen!
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Ob das Wort gemocht wird oder nicht: «Humankapital» ist allgegenwärtig. Gary S. Becker hat dem Konzept vor sechs Jahrzehnten zur globalen Verbreitung verholfen. Heute fragt er sich, welche Renditen Eltern von Studierenden winken – und warum Frauen künftig mehr verdienen könnten als ihre männlichen Kollegen.
Von Florian Rittmeyer, Gary S. Becker
Herr Becker, Sie sind einer der Pioniere in der Erforschung des Humankapitals und wurden dafür mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet. Heute ist das Konzept etabliert……finden Sie? 
Sure enough! Wie haben sich Begriff und Wahrnehmung verändert, seit Sie sich als junger Doktorand das erste Mal damit beschäftigt haben?Die moderne Analyse von Humankapital begann vor 60 Jahren. Forscher fragten sich, wie verstanden werden kann, was » Mehr
Wir verschwenden Bildungskapital. Es kommt nicht an, wo es sollte – beim einzelnen. Darum fordern wir ein bedingungsloses Grundkapital für alle Mitglieder einer Schweizerischen Bildungsgenossenschaft. Sind wir bereit für eine grosse Reform der Studienfinanzierung?
Von Reiner Eichenberger, Anna Maria Koukal
Die Schweiz der Zukunft wird durch die Personenfreizügigkeit und Globalisierung geprägt. Die Einkommen und Arbeitsmarktchancen der inländischen Arbeitnehmer hängen damit immer weniger von der Arbeitsnachfrage, dafür umso mehr von ihren eigenen Fähigkeiten und damit ihrer eigenen Bildung ab.
Früher verknappten Zugangsbarrieren zum Schweizer Arbeitsmarkt und Wanderungskosten das Arbeitsangebot, also die Menge und Qualität der verfügbaren » Mehr
Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Und mit ihr die Hochschulen. Wird das Studium virtueller und unpersönlicher? Nicht unbedingt. Denn wenn sich Studierende als Unternehmer ihrer selbst sehen, fordern sie mehr von sich selbst – und von ihrer Hochschule.
Von Greta Patzke
Ich verlasse den Hörsaal als Dozierende nach einer interessanten Stunde: Nichts hält die Freude an der eigenen Forschung mehr am Leben, als deren Grundlagen motivierten Studenten zu vermitteln. Die Einheit von Forschung und Lehre scheint sich wacker über die Jahrhunderte zu halten und hat offenbar auch in den reformatorischen Universitätsunruhen des späteren 20. Jahrhunderts nichts an Faszination eingebüsst. In einer freien Minute aber, die bald darauf dem Lesen der
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Georg von Krogh erforscht, was Strategien erfolgreich macht. Studenten rät er, auf Dialog statt Monolog, auf Mitarbeit statt Egotrip zu setzen. Und sich eine simple Frage immer wieder zu stellen: Wie möchte ich eigentlich mein Leben leben?
Von Florian Rittmeyer, Georg von Krogh
Herr von Krogh, die Rede vom Kampf um Talente geht um. Wer sucht denn heute eigentlich wen aus: die Studenten die Hochschule oder die Hochschule die Studenten?Studenten wollen gute Studienplätze. Und der Wettbewerb um diese Plätze hat sich in den letzten Jahren massiv verschärft. In unserem Departement Management, Technology and Economics an der ETH können wir mittlerweile bloss etwa ein Drittel der Bewerbungen berücksichtigen. Zugleich ist es so, dass die ETH in einem
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Je mehr junge Menschen studieren, desto besser! Das denken viele. Und die Bildungspolitiker wiederholen es die ganze Zeit. Dennoch ist es falsch. Eine höhere Akademikerquote führt nicht zu einem höheren Bildungsniveau der Bürger. Sie führt bloss zu einem tieferen Niveau der Hochschulen.
Von Mathias Binswanger
Bildung gilt als Grundlage sowohl für den persönlichen Erfolg als auch für die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Nationen. Und deshalb braucht es, so meinen Parteien von links bis rechts, möglichst viele Investitionen in Bildung. Kein Wunder deshalb, dass Tonnenideologien im Bildungswesen besonders populär sind. Je früher Kinder eingeschult werden, umso besser. Je mehr junge Menschen studieren, umso besser. Je mehr Weiterbildungskurse absolviert werden, umso » Mehr
Von Claudia Mäder
Wie, was ich für ein Kind war? Das brauche ich Ihnen doch nun wirklich nicht zu erzählen, wie so eine Knabenkindheit im Amazonenstaat verläuft, hören Sie mir bloss mit dieser Maskerade auf, das wissen Sie ja wohl selber am besten, dass so eine einzelne Brust keinen rechten Mann zu nähren vermag, halbherzig war das alles, seit der Sieg der Frauen die Mütter in fremde Gefilde getragen hatte, an die Urne und weiss Gott wohin, und Gott weiss, die war ja auch nur ein » Mehr
Von Mao Zedong bis Pius Knüsel: Satiriker Viktor Giacobbo über Macht und Machtmissbrauch in Politik, Wirtschaft und Kultur. Und über einige andere Dinge, die damit nur bedingt zu tun haben.
Von Michael Wiederstein, Viktor Giacobbo
Herr Giacobbo: Pro-Helvetia-Direktor Pius Knüsel hat kürzlich die «Halbierung der Subventionskultur» laut angedacht. Was halten Sie als Leiter einer Kulturinstitution von seiner Idee?Ganz unrecht hat er nicht. Automatisierte Kultursubventionen, deren Zweck nicht von Zeit zu Zeit hinterfragt wird, führen zu künstlerischer wie ökonomischer Trägheit.
Ein Beispiel, bitte.Wenn im Zürcher Opernhaus das Bühnenbild nicht funktioniert, dann wird
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Die neue Diskussion über einen 50-Prozent-Schnitt bei den Kulturinstitutionen geht am Thema vorbei. Statt sich über Promillegrenzen für öffentliche Subventionen zu streiten, sollten Kulturschaffende dem überfälligen Strukturwandel ins Auge schauen – und auf «kreative Zerstörung» setzen.
Von Philipp Meier
Für Kunstvermittlerinnen und -vermittler ist Reflexion eine Kernkompetenz. Das sollte man zumindest meinen. Nach der Ankündigung (!) einer Vorschau (!) zum Buch «Kulturinfarkt» im «Spiegel» brannten jedoch bei vielen die geistigen Pferde durch. Wer sich neugierig in einen diskursiven Austausch stürzen wollte, musste zuerst reihum und beinahe tagelang richtigstellen, dass es sich beim Vorschlag der vier Herren aus Deutschland und der Schweiz um einen Um- und
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Eine 25jährige Pianistin zieht von Zürich nach Singapur. Auf der Suche nach ihren kulturellen Wurzeln stellt sie fest: Der Stadtstaat sucht sie ebenfalls. Singapur würde am liebsten Europa und die ganze Schweiz importieren – und verleugnet dabei die eigene Identität. Kann ein Matterhorn aus Styropor wirklich die kulturelle Zukunft sein?
Von Rahel Senn
Ich bin die Tochter eines Schweizers und einer Singapurerin. Habe mein Leben in der Schweiz verbracht und bin achtsprachig aufgewachsen. Als Kind fühlte ich mich stets missverstanden. Ich war ein Problemkind. Als Teenager bin ich oft ausgerastet. Und heute wäre ich vielleicht drogenabhängig oder Dauergast im Burghölzli, wenn nicht die Musik dazwischengekommen wäre. Ich spüre den Menschen durch die Musik. Ich spüre jedes Lebewesen, jedes Ding durch seinen Puls.
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Von Michael Wiederstein
«Wieso haben wir Theatermenschen es verlernt, für die Leute zu spielen?», fragt mich die junge Frau ziemlich aufgebracht. «Wieso hat eine ganze Zunft verlernt, dass Theater für die Leute da ist – und nicht für Selbstverwirklichungsschauspieler, -regisseure und -autoren?»
Manon Pfrunder, junge Schweizer Schauspielerin, steht neben mir und macht sich Gedanken zum «guten» Theater. Anspruchsvoll solle es ja schon sein, sagt sie, geistreich
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